Berichte über Kinder, die Mary’s Meals bekommen



Mary’s Meals in Sambia

Daniel and friend Zambia 2015

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„Ich kann jetzt lernen, weil ich etwas zu essen habe, und der Porridge gibt mir Kraft um nach der Schule heim zu gehen.“

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Im ländlichen Gebiet von Sambia kann das Leben sehr rau sein. Mary’s Meals hilft hier den Kindern mit täglichen Schulmahlzeiten.

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Der steinige, rutschige Pfad, der zum Haus des 12-jährigen Daniel führt, bietet eine tägliche ernsthafte Herausforderung. Hier, im Bezirk Chipata in Sambia, lebt Daniel mit seiner großen Familie in extremer Armut. Neben der Kleidung, die sie am Leib tragen, besitzen sie ein wenig Kleinkram. Nahrungsmittel sind sehr knapp in seinem Dorf, das aus ein paar notdürftig zusammengebauten Hütten besteht. Das Ausmaß der Armut wird deutlich, wenn man die Kinder sieht, die Grashalme zum Essen sammeln.

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Für den Schulweg am Morgen benötigt der Junge fast drei Stunden, und wieder so viel am Nachmittag für den Heimweg. Daniel besitzt keine Schuhe und muss sehr achtgeben, dass er sich mit seinen bloßen Füßen nicht verletzt.

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„Ich habe keine Angst, wenn es finster ist“, erzählt er. „Aber ich muss schon aufpassen. Ich gehe trotzdem recht schnell, aber es ist schwieriger, wenn ich kaum etwas sehe. Besonders schlimm ist es, wenn es regnet. Es ist mühsamer zu gehen, wenn der Boden nass und matschig ist. In der trockenen Jahreszeit ist es leichter. Da ist der Boden härter und ich komme leichter voran.

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Ich bin auf dem Weg immer hungrig. Ich esse nichts bevor ich losgehe und wenn ich in der Schule ankomme, bin ich sehr hungrig. Ich kann es kaum erwarten, den Porridge zu bekommen.“ Dieser Brei ist für Daniel oft die einzige Mahlzeit am Tag.

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Die einzige Wasserquelle ist ein naher Fluss, aber im Sommer trocknet er oft aus und es bleiben nur ein paar schmutzige, sandige Pfützen zurück.

Angesichts des Mangels an sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln jeder Art ist der Getreidebrei, den Daniel in der Msakera Schule bekommt, für ihn sehr wichtig.

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„Ich denke auf meinem Weg zur Schule immer an den Porridge. Ich mag den Porridge. Er schmeckt sehr gut. Ich kann jetzt lernen, weil ich etwas zu essen habe, und der Porridge gibt mir Kraft um nach der Schule heim zu gehen.“, ist Daniel überzeugt.

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„Wenn ich groß bin, möchte ich ein Soldat sein und ich weiß, dass ich dafür hart arbeiten muss. Als es noch keinen Porridge in der Schule gab, fiel es mir sehr schwer, überhaupt in die Schule zu gehen. Aber jetzt habe ich einen weiteren Grund, in die Schule zu gehen. Das hilft mir sehr.“

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Menschen wie Daniel und seine Familie sind auf Hilfe angewiesen und der Getreidebrei, der von Mary’s Meals bereitgestellt wird, ist für sie wie ein Rettungsanker.

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Eine bessere Zukunft für Neesha

Neesha_fotoDie 7-jährige Neesha lebt im dicht besiedelten „Park Circus Slum“ in Kalkutta. Dieses Gebiet liegt entlang einer wichtigen Eisenbahnstrecke und ist für Kinder besonders gefährlich.

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Neesha hat ein Bein verloren, als sie im Alter von fünf Jahren bei den Bahngleisen eingeschlafen war und sich vor dem herannahenden Zug nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Jetzt trägt sie eine Beinprothese am linken Bein.

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Ihre Familie dachte, sie würde aufgrund ihrer Behinderung niemals zur Schule gehen können. Aber Klosterschwestern, die eine Mary’s Meals Schulküche führen, hörten von Neesha, besuchten sie im Slum und luden sie ein, in ihre Schule zu kommen.

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Das war vor einem Jahr. Nun hat Neesha schreiben und lesen gelernt. Sie sagt: „Ich komme jeden Tag gerne in die Schule, denn hier kann ich meine Freunde treffen und lernen.
Danke für das Essen, das ihr uns gebt. Wir freuen uns immer auf das Mittagessen!“

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India

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