Täglich 1 Million Kinder…



…mit eurer Hilfe – DANKE!

„Ich bin so glücklich, dass Mary’s Meals hierher gekommen ist“, sagt die 14-jährige Merita Wyson. In ihrer Schule, der Chirimba School im Bezirk Machinga im Süden Malawis, hat Mary’s Meals das millionste Kind mit den täglichen Mahlzeiten erreicht.
Malawi zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Während einer großen Hungersnot im Jahr 2002 begann im südostafrikanischen Land die unglaubliche Geschichte von Mary’s Meals: Der Schotte Magnus MacFarlane-Barrow organisierte spontan Schulmahlzeiten für 200 Kinder. Bis heute hat sich die Ernährungsinitiative auf 12 der ärmsten Länder der Welt ausgeweitet und ernährt täglich eine Million Kinder.

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„Wenn du hungrig bist, ist es schwer, am Morgen aufzustehen“, sagt Merita. „Aber das Likuni Phala (Maisbrei mit Vitaminen) macht alles anders. Ich fühle mich stark damit und kann jetzt verstehen, was die Lehrer uns sagen.“
Vorher versäumte Merita häufig den Unterricht, da sie in den Reisfeldern arbeitete, um Nahrung für ihre Familie kaufen zu können. Gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester lebt sie bei der Großmutter. Ihre Mutter ist vor zwei Jahren bei der Geburt des Kindes verstorben. Die Großmutter ist gebrechlich und es wird für sie immer schwerer, sich um die Kinder zu kümmern. „Ich werde bestimmt gut lernen, denn ich weiß, wie wichtig das ist. Meiner Familie habe ich versprochen, dass ich nicht versagen werde.“

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Am 29. September besuchte uns Magnus MacFarlane-Barrow in Wien. Er berichtete, wie er vor einigen Monaten Veronika traf, die unter den ersten Kindern war, die im Jahr 2002 in Malawi Mary`s Meals erhielten:

„Veronika ist jetzt eine junge Frau. Sie hat mir erzählt, wie sehr sie als Kind gelitten hat – dass sie zwei, drei Tage ohne Essen überleben musste und dass ihre älteren Schwestern sie großgezogen haben. Sie hat mir erzählt, dass sie ohne Mary’s Meals nicht am Leben wäre. Ohne Mary’s Meals hätte sie nicht die Möglichkeit gehabt, in die Schule zu gehen. Sie ist heute Studentin und studiert Wirtschaft. Sie hat Hoffnung für ihr Land Malawi.”

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©2015 Peter Goda

.©2015 Peter Goda

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Und Magnus weiter: “Heute gibt es so viele tragische Dinge auf der Welt. Vieles ist schwierig und kompliziert. Es gibt viele Kriege; Flüchtlinge, die ihre Heimat verlassen mussten… So viele Dinge sind schwierig zu lösen.

Mit Mary’s Meals haben wir eine einfache Sache, die uns zeigt, dass es keine Ausrede gibt, dass ein einziges Kind hungern muss. Gott hat uns alles gegeben, was wir brauchen und für jeden Einzelnen ist genug Nahrung da. Ich glaube, dass, wenn es genug Menschen gibt, die bereit sind zu teilen, kein einziges Kind hungern müsste.“

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„Es ist wirklich beachtlich daran zu denken, dass eine Million Kinder jetzt täglich Mary’s Meals an jedem Schultag in einigen der ärmsten Länder der Welt erhalten“, ist Magnus MacFarlane-Barrow überzeugt. „Die außergewöhnliche Art, wie diese Arbeit wächst und sich entwickelt, erfüllt mich immer wieder mit Staunen und Ehrfurcht. Dennoch wäre es nicht ehrlich, würde ich sagen, ich hätte es nicht irgendwie erwartet. Seit langem fühle ich, wie unwiderstehlich die Vision von Mary’s Meals ist, dass jedes Kind ein tägliches Essen am Ort seiner Ausbildung erhält, und dass es viele Menschen guten Willens gibt, die mithelfen, sie zu verwirklichen“, sagt Magnus.

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Bei seinem Besuch in Wien zeigte sich Magnus sehr beeindruckt vom Engagement der Menschen in Österreich: „Was hier in Österreich für Mary’s Meals passiert, ist überwältigend, unglaublich. Es bewegt mich ganz tief. Es ermutigt mich, weiter zu machen.“ Magnus freute sich, dass er in Wien einige der Menschen treffen konnte, die so viel für Mary’s Meals getan haben, und bedankte sich bei allen, die an dieser Mission teilhaben.

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Und er bat die Unterstützer, weiter zu machen, „…weil es noch viele Kinder gibt, die auf uns warten, Dörfer, wo Menschen warten, dass wir ihnen etwas zum Kochen für ihre Kinder bringen.“

„Mit 57 Millionen Kindern, die heute wegen Hunger nicht zur Schule gehen können, und vielen Millionen mehr, die an chronischer Unterernährung leiden, ist es eindeutig, dass unsere Arbeit erst begonnen hat.“

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